Millstätter See

Das Juwel Kärntens wird der Millstätter See genannt.

Wegen den angenehmen Wassertemperaturen bis 26 Grad und ausgezeichneter Wasserqualität, bezeichnet man den See als Badeort der Superlative Angler und Taucher schätzen die Klarheit des saphirblauen Gewässers. Die geheimnisvolle Unterwasserwelt und der Fischreichtum machen den Voralpensee auch unter der Wasseroberfläche interessant.

Mutige können im Freibad Millstatt einen Sprung vom ältesten Sprungturm Kärntens aus bis zu 10 Metern Höhe wagen.

In eine malerische Landschaft eingebettet, liegt er 588 Meter über dem Meeresspiegel. Mit einer Länge von 11,5 Kilometer und einer Breite von 1,8 Kilometer ist er der zweitgrößte See Kärntens. Die klimatisch günstige Lage beschert dem Millstätter See besonders viele Sonnenstunden im Jahr. Mit seinen 141 Metern Tiefe ist er der tiefste und wasserreichste See von Kärnten. Die Gemeinden Millstatt, Seeboden und Döbriach sind am Nordufer zu finden.

Im Badehaus Millstatt wird Seewellness direkt am Wasser, mit dem traumhaftem Blick über die Naturkulisse kombiniert.

Romantik-Liebhaber buchen ein Dinner-for-2 auf dem schwimmenden Floß. Mitten am See wird unter dem Sternenzelt am festlich gedeckten Tisch Platz genommen. Ebenso kann man mit Ruderboot und Picknickkorb zu zweit und ganz ungestört, lauschige Plätzchen am Ufer des Natursees entdecken.

Mit dem etwa 200 Kilometer langen Millstätter-See-Höhensteig eröffnet sich eine abwechslungsreiche Wanderwelt.

In Acht Etappen verbindet er die Berge und Seen der Region. Je nach Belieben kann zwischen gemütlichen oder anspruchsvollen Touren gewählt werden. Plätze mit Geschichten und Aussicht laden dabei zum Verweilen ein. Mountainbiker toben sich auf den extra für sie angelegten Routen aus. Für Radfahrer gibt es ein gut gepflegtes und beschildertes Radwegnetz mit vielen Einkehrmöglichkeiten.

In wenigen Fahrminuten mit der Goldeckbahn geht es in 2.000 Meter Seehöhe hinauf.

Am Sportberg Goldeck ist man dem Himmel ein Stückchen näher. Von dort hat man traumhaften Blick zu den sanften Nockbergen, den steinernen Karawanken, den karnischen Alpen und dem Großglockner – Bergpanorama in seiner ganzen Schönheit. Ist es schon etwas zu kalt zum Schwimmen im See, dann geht man einfach ins Badehaus Millstätter See. Einen Einblick in die Almwirtschaft und die Tierwelt, bekommt man bei den Alm-Erlebnistagen.

Inmitten einzigartiger Naturkulisse wird auf der Lammerdorfer Alm gezeigt, wie Käse gemacht wird. Wer gerne ein bisschen Kultur erleben möchte besucht eines der Museen, Schloss Porcia, das Stift Millstatt, die Burg Sommeregg oder eine der gotischen Kirchen. Natur erleben lässt sich auch beim kleinen Landschaftssee in der Naturruhezone des Lendorfer-Auwald. Dort gibt es Moore, Waldwege und geheimnisvolle Wiesen ganz in der Nähe des Millstätter Sees.

Text: Herbert König | Fotos: millstatt.at / millstaettersee.com / commons.wikimedia.org / rosengarten-millstaettersee.eu / blog-kaernten.at